Jubiläum 2013 – 10 Jahre Kunst im Garten

 

Kunst im Garten von Elfie Bilger

Kunst im Garten

 Wie es zu Kunst im Garten Gröbenzell kam...

erzählt Elfie Bilger in einem Interview im Fürstenfeldbrucker Tagblatt:

Gröbenzell – „Angefangen hat alles im Jahr 2003 mit drei Gärten“, erzählt Elfie Bilger, die die Aktion „Kunst im Garten“ organisiert. Auf die Idee gekommen sei sie damals, als sie Kunstgärten in München-Obermenzing besucht hatte. „Das fand ich so toll, dass ich gedacht habe, das sollten wir hier auch machen.“ Die Aktion sei von Anfang an gut angekommen und im Lauf der Jahre immer größer und immer beliebter geworden. „Heuer machen 16 Gärten mit 55 Künstlern mit, nächstes Jahr sind es schon 19 Kunstgärten“, sagt die Gröbenzellerin.
Zum Konzept gehört es, dass Künstler, die selbst einen Garten haben, befreundete Kollegen zu sich einladen. Die Werke werden dann in den Gärten und den Ateliers gezeigt. Im Durchschnitt kommen rund 200 Besucher in jeden Garten. „Sie bekommen auch etwas zu essen und in einigen Gärten gibt es auch ein Rahmenprogramm mit Musik“, erklärt Elfie Bilger.

Bei ihr selbst war zum Beispiel jedes Jahr eine Harfenistin mit dabei, heuer gibt es Gitarrenmusik und Gesang am Teich.
Zuerst fand die Aktion nur in Gröbenzell statt, später wollten sich auch Künstler in Puchheim und München Lochhausen beteiligen. Besonders schön findet die Organisatorin es, dass auch die Mittelschule Puchheim wieder mitmacht. „Die stellen Kunstwerke der Schüler im Schulgarten aus, das kam letztes Jahr sehr gut an.“
Zum runden Geburtstag haben sich die Künstler etwas besonderes überlegt: Sie wollen Spenden für die Jugendsozialstiftung der Familie Rieder sammeln. Jeder der 55 Beteiligten gibt selbst etwas für den guten Zweck, zudem stehen in den Gärten Spendenschweinchen bereit. Warum kommt „Kunst im Garten“ so gut an? „Die Menschen kommen wegen der besonderen Atmosphäre“, glaubt Elfie Bilger. „Manche fahren sogar alle Stationen mit dem Auto ab und schauen sich alles an.“  Regnen darf es nicht. Aber 10 Jahre war strahlender Sonnenschein!

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 18. Juli 2013